Bioelektrische Impedanzanalyse 

Ab sofort biete ich in meiner Praxis eine Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA-Messung) an. Die sogenannte BIA-Messung dient der Bestimmung der Körperzusammensetzung des Menschen und anderen Lebewesen. Dank ihrer Genauigkeit und Aussagekraft ist sie oft die Methode der Wahl, um Parameter wie Körpergewicht, Körperfett, Muskelmasse und den Wasserhaushalt im Körper zu analysieren.
Ich arbeite mit der seca mBCA 555, diese Analysewaage ist Marktführer in diesem Segment. Für eine Messung sprechen Sie mich hierzu bitte an.



PanTum Detect

Ab sofort biete ich in meiner Praxis den einzigartigen PanTum Detect Test an!

Mit PanTum Detect ist es erstmals möglich, mit einem einfachen Bluttest verschiedene Tumorarten nachzuweisen - selbst Tumore, für deren Nachweis bisher noch keine Bluttests zur Verfügung stehen.


Leberfastenzentrum Büttelborn

Ab sofort bin ich Zertifiziert und biete in meiner Praxis Leberfasten nach Dr. Worm an.

Sollten Sie unter einer Fettleber leiden, sprechen Sie mich diesbezüglich an.


„Kokosöl und andere Ernährungsirrtümer“


„Kokosöl und andere Ernährungsirrtümer“ heißt der Vortrag von Frau Professor Dr. Dr. Michels von der Universität in Freiburg. Er ist auf Youtube zu sehen und wurde im Juli 2018 veröffentlicht. Frau Michels bezeichnet darin Kokosöl als giftig und Superfoods als überflüssig. Aufgrund zahlreicher Anfragen von Patienten, die sich von besagtem Vortrag verunsichern ließen und meine Meinung dazu hören wollten, habe ich mich dazu entschlossen, den Vortrag zu kommentieren. Ist Kokosöl also wirklich „reines Gift“, wie Frau Professor dreimal betont?

Frau Michels hat Medizin studiert (u.a. war sie Gynäkologin), leitet als Epidemiologin das Institut für Prävention und Tumorbiologie an der Universität Freiburg und hat inzwischen zum Medizinjournalismus gewechselt. Sie beginnt ihren Vortrag u.a. mit den Worten, sie selbst verfüge über eine 40-jährige Expertise im Bereich der Ernährung und werde nun ihren Zuhörern „die Wahrheit aufgrund von Daten“ geben.

Frau Michels beginnt mit dem Thema Kokosöl. Das, was über Kokosöl gesagt werde (es mache weniger dick, Laurinsäure sei enthalten, die besser sein soll, mittelkettige Fettsäuren seien enthalten, die ebenfalls besser sein sollen) „ist alles völliger Quatsch“. Daten stellt sie zu dieser Behauptung jedoch keine zur Verfügung.

Das Kokosöl“, sagt sie, „ist eines der schlimmsten Nahrungsmittel, die Sie überhaupt zu sich nehmen können. Es gibt nicht eine einzige Studie am Menschen, die irgendeine positive Wirkung von Kokosöl zeigt.“

Komisch, ich habe etliche Humanstudien gefunden! Die Vorteile der mittelkettigen Fettsäuren – aus denen das Kokosöl grösstenteils besteht – fasse ich kurz zusammen:

Kokosöl besteht zu etwa 50 Prozent aus Laurinsäure. Sie gehört zu den mittelkettigen Fettsäuren, die günstiger für den Körper sind als langkettige Fettsäuren (z. B. die Palmitinsäure aus Schweineschmalz.)

Mittelkettige Fettsäuren lagern sich nicht so leicht im Fettgewebe ab (machen also nicht so schnell dick), wirken nicht so entzündungsfördernd und beeinflussen eine Insulinresistenz sehr positiv. Laurinsäure soll zwar das Cholesterin erhöhen, allerdings vornehmlich das HDL („gutes“ Cholesterin) und weniger das LDL („schlechtes“ Cholesterin), so dass sich das Verhältnis von HDL zu LDL günstig verändern kann. Auch aktivieren mittelkettige Fettsäuren nicht wie langkettige Fettsäuren aus anderen Bratölen die Makrophagen, was eine Voraussetzung für die Entstehung von Ablagerungen in den Arterien wäre.

Mittelkettige Fettsäuren werden nicht wie langkettige Fettsäuren verdaut. Sie werden hingegen recht schnell in den Mitochondrien der Leber in Energie verwandelt. Daher würden sowohl Tier- als auch Humanstudien (die es lt. Fr. Michels natürlich gar nicht gibt) zeigen, dass der Verzehr von mittelkettigen Fettsäuren weniger zu Übergewicht führt als Öle aus langkettigen Fettsäuren.

Frau Michels meint: „Kokosöl ist gefährlicher für Sie als Schweineschmalz und Sie werden mir zustimmen, dass Schweineschmalz nicht besonders gesund ist. Das wissen wir alle.“

Nur weil „alle“ etwas zu wissen glauben, ist es offenbar richtig. Erstaunliche Sichtweise für eine Wissenschaftlerin.

Sie fährt fort: „Warum ist es noch schlimmer als Schweineschmalz? Weil es noch mehr gesättigte Fettsäuren hat. Das heisst, es hat fast keine essentiellen Fettsäuren, also die Fettsäuren, die wir eigentlich brauchen, sondern fast ausschliesslich gesättigte Fettsäuren.“

Dies bleibt im gesamten Vortrag die einzige Erklärung dafür, warum Kokosöl schädlich sein soll. Wie ist diese Erklärung zu werten?

Essentielle Fettsäuren sind Fettsäuren (Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren), die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher mit der Nahrung aufnehmen muss. Wenn ein Lebensmittel jedoch keine essentiellen Fettsäuren enthält, dann ist es nicht automatisch auch schädlich, da es ja stattdessen andere Vorteile aufweisen kann und wir überdies in unserer Ernährung viele andere Fettquellen haben, die dann mit essentiellen Fettsäuren versorgen können.

Beim Einsatzgebiet des Kokosöls jedenfalls (zum Braten, da es hocherhitzbar ist) haben Öle mit essentiellen Fettsäuren nicht das Geringste verloren, da man sie nicht erhitzen kann und sie dabei andernfalls schädliche Substanzen entwickeln würden.

Macht man die Qualität eines Fettes ausschliesslich am Gehalt seiner gesättigten Fettsäuren fest, dann ist das Kokosöl natürlich schlechter als Schweineschmalz, da es mehr gesättigte Fettsäuren enthält.

Als Ernährungsexperte weiss man jedoch, dass es unterschiedliche gesättigte Fettsäuren gibt, die ganz unterschiedliche Eigenschaften haben und im Körper auch unterschiedlich verstoffwechselt werden. Man kann also nicht alle Fette, die gesättigte Fettsäuren enthalten, in einen Topf werfen, was Frau Michels jedoch tut.

So zeigt allein der Vergleich von Kokosöl und Schweineschmalz (siehe unsere Tabellen), wie unterschiedlich die beiden Fette sind, obwohl sie beide zu den gesättigten Fetten zählen.

Das Thema ist insgesamt sehr komplex und sicher nicht – wie im vorliegenden Vortrag – in acht Minuten abzuhandeln, zumindest dann nicht, wenn man „die Wahrheit aufgrund der Daten“ seinen Zuhörern nahe bringen will.

Weiter geht es mit: „Gesättigte Fettsäuren verstopfen Ihre Herzkranzgefässe und führen zum sicheren Herztod. Je mehr Kokosöl, je mehr verstopfte Herzkranzgefässe, je höher das Risiko eines Herzinfarkts. Kokosöl ist das reine Gift.“

Zu keiner dieser Aussagen gibt es eine Humanstudie, ja nicht einmal eine Tierstudie.

Anschliessend wirft Frau Professor Bioläden und Reformhäusern Ignoranz oder Profitgier vor (weil diese Kokosöl im Angebot haben), bevor sie zur Unterstützung ihrer mangelhaften Argumentation das Statement der amerikanischen Herzgesellschaft nutzt. Die Herzgesellschaft (American Heart Association) habe „vor einigen Wochen jetzt endlich ein Statement herausgegeben, dass man auf gar keinen Fall Kokosöl essen soll.“

Ich habe nachgeschaut und in dem Statement der American Heart Associan stand lediglich, dass Kokosöl den Cholesterinspiegel hebe und man daher annehme, dass es das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen könne. Und es stand darin, dass man jedoch nicht wirklich wisse, wie sich konkret das Kokosöl auf das Herz-Kreislauf-Risiko auswirke, da dazu keine Studien vorliegen würden!

Zufällig habe ich ein Statement von drei Kardiologen gefunden, das wenige Monate zuvor erschienen war. In ihrer Arbeit schreiben die Herzspezialisten: „Ein systemischer Review und eine Metaanalyse von Beobachtungsstudien zeigte keinen Zusammenhang zwischen dem Verzehr gesättigter Fette und der Sterblichkeit, auch nicht zwischen dem Verzehr gesättigter Fette und der koronaren Herzkrankheit, der Sterblichkeit durch die koronare Herzkrankheit, des ischämischen Schlaganfalls oder eines Typ-2-Diabetes.“

Die drei Kardiologen geben ferner an, dass gesättigte Fette die Arterien NICHT verstopfen und daher auch nicht das Problem seien, wenn es um Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehe.

Angesichts dieser Aussagen ist die weitere Argumentation von Frau Michels umso erstaunlicher:

„Gesättigte Fette sind von Natur aus hart, wie Sie ja auch wissen, alle die hier aufgelistet sind (Butter, Schmalz, Palmfett, Kokosöl), sind bei Raumtemperatur fest. Ja, auch das weisse Kokosöl ist fest. Alles Feste geht direkt in Ihre Koronararterien, in Ihre Herzkranzgefässe.“

Zur allgemeinen Information an dieser Stelle nur noch diese Ergänzung: Kokosöl ist ab ca. 23 Grad flüssig. Im Körper liegen bekanntlich Temperaturen von gar 37 Grad vor und somit Bedingungen, bei denen kein Kokosöl fest bleibt.

Abgesehen davon müsste gerade einer Medizinerin bekannt sein, dass es für derartige Behauptungen dringend Belege braucht, die sie aber nicht liefert. Warum nicht? Weil es sie nicht gibt! Wenn doch, würde ich sie gerne lesen wollen!

Zusammenfassend möchte ich zum Thema Fett festhalten, dass es im Rahmen einer fettarmen, vollwertigen und vitalstoffreichen Ernährung fast einerlei ist, welches Fett man zu sich nimmt, so lange es in hoher Qualität und möglichst naturbelassen verzehrt wird und nicht etwa erhitzt wird, wenn es sich nicht gerade um ein hitzestabiles Fett handelt und so lange man auf eine ausgewogene Zufuhr der essentiellen Fettsäuren achtet (Stichwort Omega-3-Omega-6-Verhältnis).

Guten Appetit ;-)



Fachkunde Vitamin-D

Seit 16.02.2016 bin ich in der Fachkunde Vitamin-D vom IVD-Zertifiziert. Bitte lesen Sie hier wie wichtig dieses Vitamin (Prohormon) ist!


Studien beweisen Wirksamkeit von Homöopathie, Alternativmediziner beklagen Manipulation der Medien durch Skeptiker

Wien (pte029/08.04.2014/14:00) - Neue wissenschaftliche Studien bestätigen die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien. Darauf haben mehrere Ärzte heute, Dienstag, bei einer Pressekonferenz der Österreichischen Gesellschaft für Homöopathische Medizin http://homoeopathie.at im Wiener Presseclub Concordia hingewiesen. So berichtet etwa Karl-Peter Benedetto, Leiter der Abteilung für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie des Vorarlberger Landeskrankenhauses Feldkirch: "Bei Verletzungen wirken homöopathische Mittel ebenso gut wie konventionelle Medikamente."

So gut wie Entzündungshemmer

Leichte bis mäßige Sportverletzungen, die mit Schmerzen und Schwellungen einhergehen, behandeln Ärzte normalerweise mit sogenannten nicht-steroidalen Entzündungshemmern. In einer großen Studie hat sich jetzt Traumeel, eine Kombination verschiedener homöopathischer Wirkstoffe, bei Patienten nach Verstauchung des Sprunggelenks als wirksame und gut verträgliche Alternative erwiesen. 449 Frauen und Männer wurden einbezogen.

In der Erhebung haben Ärzte die Wirksamkeit von Traumeel mit dem Entzündungshemmer Diclofenac verglichen. Die Ergebnisse mit dem alternativen Arzneimittel fielen ähnlich wie bei dem herkömmlichen Medikament aus: Alle Patienten erfuhren eine starke Schmerzlinderung. Die Verträglichkeit von Traumeel war ausgezeichnet. Auch eine kürzlich erstellte Metaanalyse, in der bisherige Studien ausgewertet wurden, stellt der Homöopathie laut Thomas Peinbauer, Präsident des European Committee for Homeopathy http://homeopathyeurope.org , ein gutes Zeugnis aus.

Laut Peinbauer wurde die Metaanalyse von einem Forscher erstellt, der selbst kein Homöopath sei. Es handelt sich um Robert G. Hahn, Professor für Anästhesie und Intensivmedizin an der schwedischen Universität Linköping. "Hahn kam zum Ergebnis, dass man 90 Prozent der vorhandenen klinischen Studien außer Acht lassen müsste, um den Schluss zu ziehen, dass Homöopathie wirkungslos ist", erklärt Peinbauer.


Lobby unter Manipulationsverdacht

Der Fachmann beklagt, dass mächtige Skeptiker- und Lobbygruppen weltweit versuchen würden, Medien und öffentliche Meinung zu beeinflussen, um alternative Medizin zu diskreditieren. Auf Nachfrage von pressetext, ob Pharmafirmen solches Lobbying betreiben, entgegnet Allgemeinmediziner Erfried Pichler: "Beweisen können wir nichts, aber da steckt viel dahinter." Wenn Ärzte öfter billige homöopathische Heilmittel verordnen würden, könnte den Pharmaunternehmen "einiges vom Kuchen weggeschnitten werden".



IKK Südwest erstattet als erste gesetzliche Krankenkasse Deutschlands Kosten für Homöopathie auch außerhalb der vertragsärztlichen Versorgung!

So ist die IKK Südwest die erste Krankenkasse in Deutschland, die die Kosten für Homöopathie-Leistungen auch außerhalb der vertragsärztlichen Versorgung, also durch Heilpraktiker und Ärzte ohne Kassenzulassung, erstattet. Voraussetzungen für Heilpraktiker sind eine Berufserlaubnis, die Erfüllung der Qualitätskriterien zum Erwerb des Siegels der Stiftung Homöopathie-Zertifikate (SHZ) sowie die Angehörigkeit zu einem deutschen Verband für Heilpraktiker oder Naturheilkunde unter Anerkennung der Berufsordnung für Heilpraktiker. Eine ärztliche Verordnung ist für die Erstattung der Kosten nicht notwendig. Die homöopathischen Leistungen werden von der IKK nach Vorlage einer quittierten Rechnung zu 80 %, maximal jedoch bis zu einer Höhe von 150 Euro – beziehungsweise 300 Euro, wenn Familienangehörige mitversichert sind – erstattet.

Diese Neuregelung ist in der Landschaft der gesetzlichen Krankenversicherungen ein Novum und einmalig, wobei zu hoffen ist, dass dies kein Novum bleibt und in absehbarer Zeit auch andere Krankenkassen nachziehen werden!!