Corona-Virus hin oder her!

Tatsache ist, es handelt sich um einen Virus und dieser benötigt einen gewissen Nährboden um zu überleben bzw. sich zu vermehren. Wie gut ein Nährboden für Viren ist, haben wir selbst in der Hand. Nicht nur eine ausgewogene Ernährung spielt eine Rolle, sondern Nährstoffe die heute Mangelware sind. An erster Stelle steht hier das Vitamin-D, was in Wirklichkeit kein Vitamin ist, sondern ein Hormon. Gebildet wird es durch Sonnenstrahlen, genauer gesagt UV-B-Strahlen, die sich unter der Haut mit Cholesterin verbinden und so das Cholecalciferol gebildet wird. Über die Leber zu Calcidiol (Prohormon) und am Ende in der Niere zu Calctriol, einem aktiven Steroid-Hormon.

Dieses Hormon wirkt am Bau von:

• B-Zellen

• T-Zellen

• Antigen-präsentierenden Leukozyten

• und wirkt als sogenannter Immunmodulator

Vitamin-D-Mangel ist assoziiert mit

• Erhöhter Autoimmunität

• Erhöhter Infektanfälligkeit

Die Versorgungslage mit Vitamin-D ist in Deutschland Katastrophal!

Laut dem Robert-Koch-Institut:

• 30,2 % der Erwachsenen < 12 ng/ml

• 61,5 % der Erwachsenen < 20 ng/ml

Einen ausreichenden Spiegel wird international zwischen 40 und 60 ng/ml angegeben!

Laut einer Meta-Analyse über Schutz vor Infekten von Pham, Rahman, Majidi, Waterhouse aus dem Jahr 2019. Bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel unterhalb von 40 ng/ml besteht ein um 86 % höheres Risiko an einem Infekt der oberen Atemwege zu erkranken.

Vitamin-C hat eine allseits bekannte Wirkung auf das Immunsystem:

• Erhöht die Anzahl der natürlichen Killerzellen

• Hauptoxidans der Pneumozyten in der Lunge

• Steigerung der weißen Blutkörperchen

• Steigerung der Antimikrobielle Aktivität

Laut einer randomisiert- und doppelblind kontrollierten Studie von Josling, Van Straten aus dem Jahr 2002.

Bei einer Einnahme von tägl. 1 g Vitamin-C in den Wintermonaten:

• 26 % Signifikant weniger Erkältungen

• 44 % Signifikant weniger Krankheitstage

Zink ist ebenfalls schon ein lang bekannter Schutz vor Infekten. 


Auch hier habe ich eine Placebo-Kontrollierte Studie von Mossad aus dem Jahr 1996 gefunden, in der Erkältungssymptome von durchschnittlich 7,6 auf 4,4 Tage verkürzt wurden.


Selen ist maßgeblich am Immunsystem beteiligt

Einen allgemeinen Selen-Mangel besteht seit der Überdüngung der Ackerböden. Selen ist maßgeblich am Immunsystem beteiligt, es reguliert u.a. die Funktion von Immunzellen, außerdem spielt es eine wichtige Rolle in der antioxidativen Abwehr. Selenmangel erhöht laut einer Studie von Guillin, Vindry, Ohlmann und Chavatte aus dem Jahr 2019 die Pathogenität verschiedener Viren. Wuhan gehört übrigens zu einem großen Selenmangelgebiet!


VItamin A

Wer sich nicht ausgewogen ernährt hat in der Regel auch einen Vitamin-A-Mangel, was ich in meiner Praxis durch sogenannte Mikronährstoffprofile über eine Blutentnahme sehr oft bestätigen kann.

Vitamin-A ist genauso wie das schon erwähnte Vitamin-D an der Reifung der regulatorischen T-Zellen beteiligt. Darüber hinaus an den entzündungshemmenden M2-Makrophagen. (altgriech. 'makros' = groß; 'phagein' = fressen) Sie sind wichtiger Bestandteil der angeborenen Immunantwort und für die Vernichtung von eingedrungen Pathogenen, wie Bakterien, Viren oder Toxinen, zuständig. Für die Produktion von Mucus (Atemschleimhaut, Darmschleimhaut) ist Vitamin-A nötig.

Im Darm und auch in den Atemwegen liegen viele IgA-Antikörper vor, welche Jagd auf Krankheitserreger machen, auch diese und Sie ahnen es bestimmt schon, benötigen ebenfalls Vitamin-A für die Bildung.

Omega-3


Die westliche Bevölkerung hat neben dem Mangel an Spurenelementen und Vitaminen ein noch weiteres Problem, das FETT! Nein nicht wie Sie jetzt denken werden, gemeint sind essentielle Fettsäuren.

Gehen Sie einkaufen und denken „Oh, ich brauch unbedingt noch essentielle Fettsäuren“? Wohl nicht!

Zuerst einmal, Essentiell heißt übersetzt so viel wie Lebensnotwendig. Nur für was? Zu den essentiellen Fettsäuren zählen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Während Omega-3 für den Bau von entzündungshemmenden Hormonen benötigt werden, macht Omega-6 das Gegenteil und baut entzündungsfördernde Hormone. In der Steinzeit waren diese Fettsäuren in der Natur noch ausgeglichen, während wir heute Ernährungsbedingt von einem Fettsäureverhältnis von 15:1 sprechen. Dieses Missverhältnis gilt es natürlich über die Einnahme von Omega-3 oder den Verzehr von Fisch auszugleichen. Bekannt ist darüber hinaus der durch studienbelegte Vorteil gegenüber Grippeviren.

Welche Nährstoffe könnten gegen Coronaviren helfen?

• Vitamin A, C, D

• Selen

• Zink

• Omega-3

• Viele sek. Pflanzenstoffe - Salat, Gemüse und Obst

• Hochwertige natürliche Eiweiße

Wenn Sie mehr über die Dosierung und Einnahme erfahren möchten, stehe ich Ihnen in meiner Praxis mit Rat und Tat zur Verfügung.