Darmkrebs-Früherkennung mittels Septin 9-Test aus dem Blut

Der Test detektiert den sog. Septin 9-Biomarker im Blutplasma, der ein Indikator für das Vorhandensein von Darmkrebs in allen Stadien, unabhängig von der Lokalität ist. Das Erbmaterial (=DNA) des Darmkrebses zeigt im Septin 9-Gen eine Veränderung, die in gesunden Zellen nicht gefunden wird: Septin 9 liegt im Darmkrebsgewebe methyliert vor. Da bereits in frühen Stadien der Krebsentstehung Tumor-DNA in die Blutbahn gelangt, kann mittels eines PCR-basierten Verfahrens DNA aus nur wenigen Tumorzellen über den Septin 9-Test im Blutplasma nachgewiesen werden. Der Septin 9-Test detektiert Darmkrebs mit einer Sensitivität von ca. 70% bei einer Spezifität von 90%. Das macht den Septin 9-Test sensitiver als die weitverbreiteten Guajak-basierten Nachweise von okkultem Blut im Stuhl.

Der Test stellt eine bequeme Alternative zu anderen nicht-invasiven Verfahren wie z.B. dem Test auf okkultes Blut im Stuhl dar. Für den Patienten ist die Untersuchung sehr komfortabel und bedarf keiner besonderen Vorbereitung. Die Entnahme einer Blutprobe ist ausreichend, um den Septin 9-Biomarker im Blutplasma nachzuweisen. Patienten mit einem positiven Testergebnis sollten sich zur weiteren diagnostischen Abklärung einer Koloskopie unterziehen.

Laut Hersteller dieses Testes gilt:
In Verbindung mit der Prävalenz von Darmkrebs kann sich der Heilpraktiker oder Arzt, der einem Patienten einen negativen Befund aus dem Septin9-Test mitteilt, in 99,7 % der Fälle sicher sein, dass kein Darmkrebs vorliegt.

Epigenomics

Momentan wird der Septin 9-Test nur für Selbstzahler angeboten.


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